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EPLR 2014-2020 - Stärkung des ländlichen Raumes

EPLR 20142020Als erstes deutsches Bundesland reichte der Freistaat Sachsen im Mai 2014 die Genehmigung für die neue Förderperiode des „Entwicklungsprogrammes für den ländlichen Raum“ (EPLR) bei der Europäischen Kommission ein. In den zurückliegenden Jahren konnte dank einer erfolgreichen Vergabepolitik erheblich zur Stärkung des ländlichen Raumes beigetragen werden.

Mit 40 Prozent der verfügbaren Mittel bildet LEADER einen mutigen und zugleich deutschlandweit einzigartigen Schwerpunkt in der sächsischen Umsetzung des europäischen Entwicklungsprogrammes. Statt zentraler Vorgaben steht die Stärkung der Eigenverantwortung vor Ort im Fokus.

Mit der Verabschiedung der ersten Richtlinien im Kabinett wurde am 25. November letzten Jahres ein wichtiger Grundstein für die Umsetzung der investiven Förderung im ländlichen Raum sowie der Land- und Forstwirtschaft gelegt:

  • Richtlinie Landwirtschaft, Innovation und Wissenstransfer: Investitionen, die dem Tierwohl in besonderem Maße gerecht werden, erhalten dabei einen höheren Zuschuss.
  • Richtlinie LEADER: Im Wesentlichen werden die bisherigen Förderinhalte fortgeführt, bei einer deutlichen Aufstockung der Mittel.
  • Richtlinie Wald- und Forstwirtschaft: Neben einem leichten Mittelzuwachs wurde der bisherige Förderinhalt um den Aspekt der Waldbrandüberwachung erweitert.
  • Richtlinie Ländliche Entwicklung: Der Schwerpunkt hier liegt bei der Förderung der ländlichen Neuordnung (Flurbereinigung).
  • Richtlinie Natürliches Erbe
  • Richtlinie Absatzförderung: Regional oder ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte, Erzeugnisse mit geschützter Ursprungsbezeichnung sowie geografischer Herkunftsangaben sollen in ihrer Marktposition gestärkt werden.

Die EU-konforme Realisierung der verschiedenen Förderprogramme und Richtlinien stellt für alle Beteiligten - gerade in Hinblick auf die vielfach geforderte 1:1 Umsetzung des EU-Rechts - eine große Herausforderung dar. Mehr Transparenz, Verständlichkeit sowie die Minimierung von finanziellen Risiken bilden hierbei wichtige Eckpunkte. Verwaltungsaufwand soll gesenkt und eine erfolgreiche Beantragung und Umsetzung durch den Zuwendungsempfänger erleichtert werden.

Ziel ist es, die Förderbestimmungen soweit zu reduzieren oder anzupassen, dass eine Überregulierung vermieden und die bestehenden Spielräume zur Vereinfachung genutzt werden können. Die Vereinfachung beim Zuwendungsempfänger soll durch eine vereinheitlichte und überschaubare Fördermittelbestimmung der jeweiligen Richtlinie sowie die NBest-ELER erreich sowie bestimmte Fehlerrisiken ausgeschlossen oder deutlich reduziert werden.

> EPLR 2014-2020, Stand 6. März 2014 (PDF)
> Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft


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