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Dr. Jaeckel spricht mit Siedlerverein „Auenblick“ in Niederlichtenau

jaeckelminDr. Jaeckel ist ein Mann der Tat. Als der Staatssekretär aus dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft am 15. September in Ottendorf vor Bürgern der Gemeinde über den Stand der Hochwasser- Schadensbeseitigung in Sachsen berichtet, meldeten sich mehrere Betroffene aus der Gemeinde Lichtenau zu Wort, so wie Heiner Fischer, Vorsitzender des Siedlervereins „Auenblick“ Niederlichtenau e. V. „Bei jedem Starkregen stehen unsere Grundstücke unter Wasser, weil das Bachbett bald zugewachsen ist und umgestürzte Bäume einfach nicht beseitigt werden.“, machte er keinen Hehl aus der Verärgerung der Anwohner über den Zustand des an ihren Grundstücken angrenzenden Bachlaufs.

Jaeckel, der deutschlandweit als ausgewiesener Hochwasser-Fachmanngilt, versprach, sich in Kürze vor Ort selbst ein Bild von der Situation machen zu wollen. Andreas Graf nahm ihn beim Wort, lud ihn ein und beraumte für den 8. Oktober ein Treffen mit Vertretern der Siedlergemeinschaft, der Mineralquelle Lichtenau und der hiesigen Landtagsabgeordneten an. Bei der gemeinsamen Begehung des Bachlaufs wurde deutlich, dass hier ein erheblicher nachzuholender Unterhaltungsbedarf besteht. An einigen Stellen ist das Bachbett im Begriff zuzuwachsen und an den drei umgestürzten Bäumen hat sich bereits allerlei Schwemmmaterial festgesetzt.



Hans-Joachim Richter, Vorstandsmitglied des Siedlervereins, erklärte, dass seit dem Bau der Mineralquelle Lichtenau das Niederschlagswasser aus der Siedlung nicht mehr in den Dorfbach fließen kann, sondern vom Vorfluter aufgenommen werden muss. Das wird zunehmend zum Problem, weil zum Einen die versiegelten Flächen immer größer werden und zum Anderen Unwetter mit Starkniederschlägen öfter stattfinden als früher. So wie am 18. September, wo innerhalb einer halben Stunde mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter fiel und das Wasser in kürzester Zeit über die Ufer trat. Andreas Graf, der an diesem Tag vor Ort gewesen ist um sich ein Bild von der Situation zu machen, ist sich sicher, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. „Mit einem ordentlichen Pflegezustand könnte das Bachbett mehr Wasser aufnehmen und besser ableiten, wodurch es nicht bei jedem Starkregen zu einer Überflutung kommen muss.“ Dr. Jaeckel sieht zuerst die Gemeinde in der Pflicht, denn per Gesetz sind die Kommunen für den Unterhalt der Gewässer II. Ordnung verantwortlich.„Hier muss die Kommune jetzt pragmatisch handeln. Sollte es an bürokratischen Hürden zu scheitern drohen, dann rufen Sie mich an.“, sicherte Jaeckel seine Unterstützung zu. Den Betroffenen in der Auensiedlung Niederlichtenau macht das Hoffnung, auch da Versprechen von Andreas Graf, sich um das Problem zu kümmern.

Er weiß, dass es vergleichbare Sorgen auch an anderen Orten in der Gemeinde gibt. Dr. Jaeckel nennt es ein landesweites Thema, deshalb beschäftigt man sich mit dem Gewässerunterhalt an den Gewässern II. Ordnung gegenwärtig auch in Dresden. Vor- und Nachteile von Gewässerunterhaltungsverbänden stehen da genauso zur Debatte, wie die Frage, in welcher Weise sich ehrenamtliche Strukturen in den Gemeinden an der Pflege der Gewässer aktiv beteiligen können. Für die Landtagsabgeordnete Iris Firmenich ist es naheliegend, die Aufgaben des Gewässerunterhalts für die Gewässer II. Ordnung durch die Mitgliedskommunen auf denZweckverband Wasser-Abwasser Mittleres Erzgebirgsvorland zu übertragen und damit auf fachmännische und unkomplizierte Weise die Pflegesituation an den Binnengewässern zu verbessern.


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