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Kultusministerin Brunhild Kurth besucht Evangelische Werkschule Milkau

milkau web
Schulleiterin Mandy Dießner, Iris Firmenich mit Kultusministerin Brunhild Kurth und Bürgermeister Wolfgang Ahnert

Hoher Besuch hatte sich am ersten Schultag nach den Osterferien in der Evangelischen Werkschule Milkau angemeldet. Auf Einladung des Erlauer Bürgermeisters Wolfgang Ahnert war die  sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) nach Milkau gekommen um sich gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Iris Firmenich einen Eindruck von der Schule in Trägerschaft des Evangelischen Schulvereins Milkau e.V. zu verschaffen.

Schulleiterin Mandy Dießner und erläuterte die Besonderheiten des Schulkonzeptes. „Unser Markenzeichen ist ein starker Praxisbezug, aber auch die Vermittlung von Werten und Sozialkompetenz liegt uns sehr am Herzen“, betonte die Schulleiterin. Die Werkschule Milkau orientiert sich an der Stundentafel der öffentlichen Oberschulen in Sachsen. Zusätzlich findet sich ein Modul „Arbeitswelt“ im Stundenplan. Dort erhalten die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 7. Klasse handwerkliche Grundfertigkeiten, welche ab Klasse 8 im Rahmen von Praxistagen bei regionalen Firmen und sozialen Einrichtungen vertieft werden. Ob Radiomoderation, Tagespflege oder Werkzeugbau, die Schüler können abgestimmt auf ihre Interessen und Fertigkeiten Berufserfahrung sammeln und vertiefen. Im Gespräch mit den Schülern der Klasse 9 erwies sich die Vielzahl an Praktika als gute Entscheidungsgrundlage für die Wahl des Ausbildungsberufes bzw. zum weiterführenden Abschluss an einem Gymnasium.

Geschäftsführer Hartwig Reichel zeigte sich mit der Entwicklung in den zurückliegenden Jahren sehr zufrieden. Man ist stolz auf die vielseitigen Angebote welche über Jahre hinweg aufgebaut werden konnten. Seit 2013 ist die Bildungseinrichtung als Ersatzschule staatlich anerkannt. Aktuell werden 101 Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse mit einer Klassenstärke von maximal 20 Schülern unterrichtet. „Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, warb Reichel. Sorgen bereitet ihm zum einen immer noch die finanzielle Ausstattung. Obwohl die Zuschüsse infolge der Gesetzesnovelle die Arbeit spürbar erleichtern, fehlen Mittel für Investitionen in das Schulgebäude. Zum anderen spüren die freien Schulen ebenso wie die öffentlichen den Lehrermangel in Sachsen

Laut Kultusministerin Kurth sollen in den kommenden Jahren weit über 1000 neue Lehrer eingestellt sowie ausreichend Referendarplätze geschaffen werden. „Damit bieten wir einen sicheren Arbeitsplatz in der Heimatregion. Die Vorzüge des ländlichen Raums müssen wir ganz groß herausstellen“ so Brunhild Kurth im Gespräch mit den Pressevertretern. Lehramtsanwärter können bereits ab diesem Jahr angeben, in welcher Region und an welchen Schulen Sie eingesetzt werden möchten – wird im Einstellungsverfahren dort auch ein Bedarf festgestellt, findet dieser Wunsch Berücksichtigung. Dies gilt besonders für Grund-, Förder- und Oberschulen.

Iris Firmenich, die sich selbst für die Evangelische Grundschule in Frankenberg engagiert, kennt dieses Problem. „Unser sächsisches Schulsystem ist anerkannt und das soll auch in Zukunft so bleiben“, sagt die Schulpolitikerin. „Die Ausbildung an unseren Unis ist hervorragend aber wir verlieren viele junge Lehrer an andere Bundesländer. Wir müssen Sachsen für sie wieder attraktiv machen, denn gute Schule braucht hoch motivierte Lehrer mit einer positiven inneren Haltung“, fordert Firmenich.  


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